Schulordnung

Wir tun etwas für das Klima – für das Klima an unserer Schule.

Wie müsste unser Schulklima beschaffen sein, damit sich alle wohlfühlen? Dieser Frage sind wir im Schuljahr 2010/11 gemeinsam nachgegangen. Die Schülerinnen und Schüler haben aufgeschrieben, was ihnen gefällt und was ihnen nicht gefällt.

„Wir wollen glücklich sein und uns nicht ärgern.“ „Wir wollen Spaß am Spielen haben.“ „Wir wollen beim Lesen, Schreiben und Rechnen nicht dauernd unterbrochen werden.“ „Wir wollen Zeit für unsere Fragen haben, wenn wir etwas nicht verstehen.“ „Es soll fair zugehen.“ „Wir lassen uns nicht beleidigen oder verletzen.“ „Wenn es zu laut ist, kriege ich Kopfschmerzen.“ Das alles schrieben die Schülerinnen und Schüler auf kleine Zettel.

Für ein besseres Klima fanden wir vier Wiewörter, die so etwas wie unser Motto wurden:

 

Ruhig und rücksichtsvoll, friedlich und freundlich.

 

Alle Kinder und Erwachsenen, die in unserer Schule leben, halten sich an dieses Motto oder sollen wenigstens zeigen, dass sie es ehrlich versuchen.

Um die Bedeutung des Mottos so richtig zu verstehen, haben wir uns überlegt, was dies im Unterricht, auf dem Schulhof, im Speiseraum und an anderen Orten in der Schule bedeutet. Jede Klasse hatte die Aufgaben, für einen Ort oder eine Schulaktion (Beispiel: Wandertag) Regeln zu formulieren, die wir einhalten müssen, damit das Klima stimmt. Alle Regeln haben wir zu einer Schulordnung gebunden, die in Kopie in jeder Klasse ausliegt.

Und wenn sich jemand nicht daran halten kann? Regelbrüche ohne Antwort machen gleichgültig. Darum muss, wer die Regeln bricht, auch mit einer Strafe rechnen. So ist das eben. Wir achten darauf, dass die Strafe nicht sinnlos ist, mit der Regel zu tun hat und einsichtig macht.

In der Regel klappt unser Bemühen um ein gutes Klima recht gut. Die meisten Kinder grüßen morgens schon freundlich und lachen uns Lehrerinnen und unsere Mitarbeiter an. Das zeigt uns, dass sie sich auf die Zeit in der Schule freuen. Sie gehen jeden Mittag wieder schlauer nach Hause, als sie morgens gekommen sind und lernen in vier Jahren unheimlich viel dazu.

Das gemeinsame Singen an den Adventsmontagen, die Wandertage und gemeinsamen Frühstückszeiten, all das gehört zu unserem bunten Miteinander und Lernen.


Bei unseren monatlichen Monatstreffen erleben wir uns regelmäßig als große Gemeinschaft, tauschen Informationen aus und zeigen uns, was wir in den Lerngruppen über den Tag verteilt tun und erleben.